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  009 (8.5.2008)
 
Sachsen: Wenn der Minister mit der Kelle winkt


Donnerstag, 8. Mai 2008

Sachsen: Wenn der Minister mit der Kelle winktDresden. Sachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister Thomas Jurk (SPD) steht Ärger ins Haus. Jurk hatte am Montagabend bei der Rückfahrt von einem Termin in Berlin auf der A 13 einen Motorradfahrer “aus dem Verkehr gezogen“.



Laut Aussage eines Sprechers des sächsischen Wirtschafts- und Verkehrsministeriums dachte der Minister, dass der “Biker“ ein jugendlicher  Raser ist. Nachdem der Mann seinen Helm abgenommen hat, kam ein jungendlich gebliebener Endfünfziger zum Vorschein.
Der Motorradfahrer aus dem Brandenburgischen rief am nächsten Tag in Dresden an, um sich bei dem Fahrer des Fahrzeuges zu entschuldigen. Nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass es sich nicht um die Polizei, sondern um das Fahrzeug des Ministers handelte.  
Der Minister ärgerte sich, laut eigener Aussage, schon am Montagabend über seinen Ausrutscher. Er hat sich für diese Verfehlung bereits am Dienstag bei dem Mann entschuldigt und sich am heutigen Donnerstag an die Medien gewandt.
Als Jurk darüber unterrichtet wurde, dass die Polizei gegen seinen Fahrer ermittelt hat, wollte er nicht nur seinen Fahrer aus der Schusslinie nehmen, sondern auch den Vorfall öffendlich klar stellen .
Einige Medienberichtete, wonach sich der Motorradfahrer beschwert haben soll, wurden durch mehrere Personnen aus dem Kreis des Innenministeriums für falsch erklährt. Klar ist, dass dieser Vorfall Konsequenzen haben wird. Dem Minister war wichtig, dass sein Fahrer nicht für den von ihm verschuldeten Vorfall zur Rechenschaft gezogen wird.

(msc)
 
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