Nur wer das Gestern versteht, findet sich im Heute zurecht
  Groß Friedrichstabor
 

Waldheim, den 6. Juni 2014

Im Zuge der Bauarbeiten an der Autobahn A4 von Breslau nach Warschau
wurde 
der kleine Waldfriedhof der reformierten Gemeinde
Groß Friedrichstabor 
besser freigelegt und weitere Grabsteine gefunden
und aufgerichtet.


Es wurde ein neues Kreuz aufgestellt und eine schöne Informationstafel in
polnischer Sprache. Am Friedhof führt jetzt ein Fahrradweg vorbei, der von
Gola kommt. Der Waldfriedhof ist etwa 300 Meter von der Hauptstraße Groß
Wartenberg (Sycow) nach Kempen (Kepno) entfernt.
Teilweise wurden an den Gräbern neue Grabsteine ergänzt.
Lesbare Grabstein sind:
Alfred Tomesch 08.01.1893-06.08.1901
Anna Franke 24.08.1885-1942 (neuer Grabstein)
Anna Gallas geb. Petrak 07.09.1877-02.05.1923
Carl Pospischil  11.05.1850- 22.05.1897
Karoline Stassek 29.02.1844-15.05.1930
Ludwig Hetmanek 17.10.1862- 19.08.1923
Lydia Kuopetz  09.12.1908-16.11.1924
Selma und Wilhelm Wenzel
Sophie Pospischil geb. Jirsak 27.11.1862-22.05.1923


Ortsfamilienbuch Groß Friedrichstabor







 
Foto der im Jahr 1885 geweihten evangelisch-reformierten Kirche 
Groß Friedrichs-Tabor (Quelle Adolf Tessars 1974).
Die Kirche war damals noch zerstört, zwischenzeitlich ist sie wieder
hergestellt.
Die Kirche nach der Sanierung 2009 (Foto: Boguslaw Matis)
Volksschule in Tschermin (Foto: Elke Trenkel)

Postkarte der reformierten Kirche von Alt Groß Friedrichs-Tabor und Neu Groß Friedrichs-Tabor. Die Postkarte ist von 1934 zum 50. Geburtstag der neuen Kirche.

Diese Datenbank bezieht sich auf die evangelisch-reformierten Kirche Groß Friedrichstabor der böhmischen Brüder.
Das Ortsfamilienbuch beginnt 1750 mit der Gründung des Ortes Groß Friedrichstabor in der Freien Standesherrschaft Groß Wartenberg in Schlesien.

Groß Friedrichstabor lag 1750 an der Grenze zum Kreis Kempen in Posen. Zum engeren Kreis des Kirchenspiels gehörten die Orte Groß Friedrichstabor (Tabor Wielki), Klein Friedrichstabor (Tabor Maly) und Tschermin in Groß Wartenberg. Seit 1920 gehören alle Orte zum Posener Kreis Kempno.

Die Daten wurden aus den bei den Mormonen veröffentlichten Kirchenbüchern abgeschrieben, in denen sich handschriftliche Ergänzungen des letzten Pfarrers Herrn Katscher und dessen Töchtern befinden. Die Eintragungen gehen deshalb über das Jahr 1870 hinaus. Sie sind teilweise durch Informationen von noch lebenden Nachkommen ergänzt, die aber aus Datenschutzgründen nicht angezeigt werden.

Das Ortsfamilienbuch nimmt Bezug auf das Ortsfamilienbuch von Hussinetz.



 
Auszug aus dem Plan des Kreises Kempno des Jahres 2001 (Quelle ISBN 83-88077-71-6). 
Groß Friedrichs-Tabor = Tabor Wielki
Klein Friedrichs-Tabor = Tabor Maly
Tschermin = Czermin
Türkwitz = Turkowy.

 
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